13.3.26 Hopa – Tor zum Meer, dem Tee und den Bergen
- tr7079
- 13. März
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Jetzt ist sie also zu Ende, meine Reise entlang der türkischen Schwarzmeerküste. Ab morgen betrete ich Georgien. Die letzten 350km bei strahlender Sonne entlang dem pontischen Gebirge, welches parallel zur Küste verläuft und bis zu 3’900m hohe Berge hat, verlaufen ruhig. Immer mal wieder kann man die dick verschneiten Berge zwischen den Hügeln sehen.

Kurz vor der Grenze stauen sich kilometerlang LKW’s und warten wohl auf die Zollabfertigung. So etwas habe ich noch nie gesehen.
Am Ziel, am Rand des Schwarzen Meeres liegt Hopa, eine Stadt, in der das Leben dicht und lebendig durch die Gassen strömt wie ein unruhiger Bach. Händler rufen, Teegläser klirren, und zwischen den Häusern weht der salzige Atem des Meeres.



Hier lebt auch die alte Kultur der Laz people, deren Wurzeln tief in den Bergen und Küsten des östlichen Schwarzmeerraums liegen. Ihre Sprache (Lazisch, eine alte kaukasische Sprache) klingt weich und fremd, wie ein Echo aus den Tälern des Kaukasus, und ihre Musik – mit der schnellen Tulum (Dudelsack oder Sackpfeife) und der lebhaften Horon (Tanz) – trägt den Rhythmus des Meeres in sich.
Wenn man durch Hopa geht, spürt man, dass dieser Ort mehr ist als ein Hafen.
Er ist eine Kreuzung von Wegen, von Stimmen, von Geschichten.



Und während die Wellen des Schwarzes Meer unermüdlich an die Küste schlagen, scheint Hopa leise zu sagen: «Hier endet keine Reise – hier beginnt sie immer wieder neu».



So schön dass du solch gutes klares Wetter hattest und interessante Orte erkunden kannst.
Weiterhin gute Fahrt!