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28.3.26 La Francophonie in Tiflis – ein Abend zwischen Alpen und Kaukasus

  • tr7079
  • vor 5 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Gestern Abend öffnete die Schweizer Botschaft in Tiflis ihre Türen zu einem besonderen Anlass: La Francophonie. Ein Begriff, der weit mehr ist als nur die gemeinsame französische Sprache – er steht für kulturellen Austausch, für gelebte Vielfalt und für das Verbindende zwischen Ländern und Menschen. Heidi Grau ist noch bis Sommer 26 die Schweizer Botschafterin in Tiflis.

Im Zentrum des Abends stand ein interkulturelles Quiz – eine ebenso spielerische wie kluge Idee. Fragen aus Kunst, Kultur, Politik, Tradition und Handwerk führten durch zwei Welten: die Schweiz und Georgien. Mal ging es um feine Unterschiede, mal um überraschende Gemeinsamkeiten. Man spürte schnell: Wissen war hier weniger entscheidend als Offenheit und Interesse.

Die Atmosphäre war warm, beinahe familiär. Menschen unterschiedlichster Herkunft kamen ins Gespräch, lachten über knifflige Fragen und freuten sich über jede richtige Antwort – egal, aus welchem Land sie kam. Es war kein Wettbewerb im klassischen Sinne, sondern ein gemeinsames Entdecken.

Zwischen den Fragen wurde diskutiert, erzählt, verglichen. Schweizer Präzision traf auf georgische Gastfreundschaft. Handwerkliche Traditionen, politische Entwicklungen, kulturelle Eigenheiten – alles bekam seinen Platz, ohne belehrend zu wirken. Vielmehr entstand ein lebendiger Dialog, der zeigte, wie reich beide Kulturen sind.

Was diesen Abend besonders machte, war die stille Erkenntnis: Unterschiedlichkeit trennt nicht – sie bereichert. Und manchmal genügt ein einfacher Rahmen, ein Quiz, ein gemeinsames Lachen, um Brücken zu schlagen.

So blieb am Ende weniger das Ergebnis (unsere Gruppe hat gewonnen) in Erinnerung als das Gefühl: verbunden zu sein – für ein paar Stunden, in einem Raum, irgendwo zwischen den Alpen und dem Kaukasus.

 
 
 

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