top of page
Seidenstrasse-solo


3.3.26 Zwischen Philosophie, Meerwind und heissem Atem der Erde
Der Morgen beginnt in Assos . Hoch über dem Meer thront der Tempel der Athena, als würde er noch immer über die Gedanken der Menschen wachen. Hier lehrte Aristoteles – und tatsächlich liegt etwas Nachdenkliches in der Luft. Der Blick schweift weit über die Ägäis bis nach Lesbos. Das Licht ist klar, der Wind salzig. Stein, Meer, Himmel – mehr braucht es nicht. Weiter westlich, fast am Rand Anatoliens, liegt Babakale . Ein stilles Dorf, eine kleine osmanische Festung, Fischerbo
tr7079
3. März1 Min. Lesezeit


2.3.26 Rückkehr nach Anatolien – unter einem anderen Himmel
Der Grenzposten von Ipsala ist unscheinbar. Drei Kilometer stehende LKWs und ich auf meiner Spur allein. Eine Passkontrolle, eine Fahrzeugkontrolle, ein kurzes Nicken – und doch verändert sich etwas. Ich bin wieder in der Türkei. Nicht als Fremder, sondern mit dem stillen Gefühl der Rückkehr. Die Straße führt durch die weiten Ebenen Thrakiens. Felder ruhen noch im Winterschlaf, Minarette stehen fern am Horizont. Alles wirkt ruhig und offen. Ich fahre ohne Eile, getragen von d
tr7079
2. März1 Min. Lesezeit


01.03.26 Ein wilder Ritt durch Griechenland
Es fährt sich gut, auf der Fähre. Bis auf eine kurze Phase um Mitternacht, liegt das Meer wie ein Spiegel da. Leider lässt der Nebel keine Weitsicht zu, aber das hat genauso seinen Reiz. Die Verpflegung ist gut, die Portionen sind auf Fernfahrer ausgerichtet. Die Ankunft in Griechenland verläuft reibungslos, ich darf als Erster runter und fahre sofort ins Airbnb « cosy corner ». Superhübsch mit einem schönen Bad und Kaffee mit Croissant für morgen früh. Jetzt schlaf ich erst
tr7079
1. März2 Min. Lesezeit


Ich bin dann mal weg….
Warum verlasse ich meine Heimat, meine Freunde, die gewohnte Umgebung und speziell meine Liebste, Cornelia? Ich habe 2025 meine Seidenstraßen-Reise angefangen und konnte sie aufgrund eines blöden Unfalls nicht beenden. Es waren sehr gute 3.5 Monate, nur etwas hat noch gefehlt: die zauberhaften, orientalischen Städte Samarkand, Buchara, Taschkent und einige mehr. Was tun? All das einen Traum bleiben lassen? Oder mit einer alternden Reisegruppe eine Rheumadecken-Car-Fahrt dorth
tr7079
27. Feb.1 Min. Lesezeit


28.2.26 Etappe 1 Piacenza
Als hätte der Himmel auf meine Abfahrt gewartet, präsentiert er sich im herrlichsten Blau bei angenehmen Temperaturen. Um 10 Uhr betragen die Temperatur in Nufenen -2° aber nach dem Tunnel wird es frühlingshaft. Das Verkehrsaufkommen ist sehr hoch, bei Sennwald der erste kilometerlange Stau und rund um Milano kollabiert das System beinahe. Auf dem Töff bin ich schlank und flexibel, aber Stop-and-Go ist dennoch anstrengend. Ansonsten läuft alles perfekt. In Piacenza übernachte
tr7079
27. Feb.1 Min. Lesezeit


22.02.26 Die Vorbereitungen sind abgeschlossen
Nach meinem Unfall (2025) in Teheran und meiner Rückkehr in der Schweiz wurde ich erfolgreich operiert. Das Motorrad wurde mir durch einen Iraner per Kleinbus nach St. Gallen gebracht. Eine gründliche Revision, neue Reifen, neue Spiegel, neue Werkzeugkoffer, andere Handschützer und neue Packordnung und schon bin ich wieder bereit. Die Vorbereitungen sind diesmal viel schneller erledigt, ausser dem Russland-Visum waren keine grösseren formellen Dinge zu erledigen. Geplanter St
tr7079
23. Feb.2 Min. Lesezeit


Das Ende meiner wunderbaren Reise
Fuman – Das grüne Tor zum Kaspischen Iran Fuman liegt westlich von Rasht, am Fuße des Tales, das zur Festung Rudkhan führt. Der Ort ist...
tr7079
19. Mai 20252 Min. Lesezeit


Ardabil – Wo Mystik Wurzeln schlägt
13.5.25 Ardabil liegt auf 1350 m Höhe inmitten fruchtbarer Hochebenen, durchzogen von eiskalten Flüssen und umgeben von den Ausläufern...
tr7079
19. Mai 20251 Min. Lesezeit


Tabriz, die Stadt zwischen Wind und Wort
12.5.25 Tabriz empfängt mich mit dem Wind – ein trockener, duftender Hauch, der den Staub der Jahrhunderte in sich trägt. Im Basar...
tr7079
19. Mai 20252 Min. Lesezeit


Jolfa – Ankommen im Schweigen der Steine
11.5.25 Die Grenze liegt hinter mir, doch nicht vergessen – wie ein Schleier aus Staub und Geschichte. Vor mir breitet sich das Aras-Tal...
tr7079
19. Mai 20251 Min. Lesezeit


An der Schwelle des Ostens – Doğubayazıt
(10.5.25) Der Wind trägt den Staub der Steppe heran, während die Sonne langsam über den Gipfel des Ararat steigt – einem Berg, so...
tr7079
19. Mai 20251 Min. Lesezeit


Ani – ein Ort zwischen Zeit und Ewigkeit
(7.5.25) Heute war ich in Ani . Ich brach früh auf, um dem Zauber dieses Ortes in aller Stille begegnen zu können – vor 5 Uhr verließ ich...
tr7079
7. Mai 20252 Min. Lesezeit


Erzurum – Bewegung im Wind der Geschichte
(5.5.25) Erzurum , hoch auf 1890-1950 Metern gelegen (höher als das Stanser Horn, die Rigi und der Hohe Kasten), empfängt mich mit...
tr7079
5. Mai 20252 Min. Lesezeit


Durch das wilde Tal des Pülümür – Begegnungen zwischen Fels und Volkslied
(1.5.25) Der Weg von Tunceli nach Erzincan ist kein gewöhnlicher Übergang, sondern eine Reise durch eines der tief eingeschnittensten...
tr7079
1. Mai 20252 Min. Lesezeit


Ein Tag bei den Munzur Gözeleri
(29.4.25) Das Tal des Munzur Çayı empfängt mich zunächst eng und wild. Die Straße schmiegt sich an die Felsen, der Fluss tost, und über...
tr7079
29. Apr. 20252 Min. Lesezeit


Die Kraterseen von Kızılçan, Kara und Ağ
(27.4.25) Auf einem weiten, windumspielten Hochplateau ruhen drei Augen der Erde –stille, zeitlose Spiegel aus Wasser und Himmel....
tr7079
27. Apr. 20251 Min. Lesezeit


Im Reich der Stille – Kayaburun und Karasar
(26.4.25) Heute führte mich mein Weg in die wilde, weite Landschaft zwischen Kayaburun und Karasar, keine Strassen mehr, nicht einmal...
tr7079
26. Apr. 20251 Min. Lesezeit


Mit dem Motorrad durch den Dark Canyon (Karanlık Kanyon)
25.4.25 Heute führte mich meine Reise zum Karanlık Kanyon – dem Dark Canyon – in der türkischen Provinz Erzincan . Der Canyon zählt zu...
tr7079
25. Apr. 20252 Min. Lesezeit


Die Große Moschee und das Darüşşifa von Divriği – ein steinernes Wunder voller Leben
(24.4.25) Heute stand ich vor einem Bauwerk, das mich tief berührt hat. Hoch über dem Tal von Divriği erhebt sich ein Ensemble aus Stein...
tr7079
24. Apr. 20251 Min. Lesezeit


Göreme am frühen Morgen – zwischen Magie und Masse
21.4.25 Noch war der Himmel zartgrau, als ich um sechs Uhr morgens in Göreme ankam – und doch vibrierte der Ort bereits wie ein...
tr7079
21. Apr. 20251 Min. Lesezeit
bottom of page